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Was ist ein Kugelpanorama?

  
Stellen Sie sich an einem beliebigen Punkt und drehen Sie sich langsam um 360°.
Sie können in einem Kugelpanorama ALLES sehen, was von diesem Standpunkt aus zu sehen ist.
Wenn Sie den Kopf auch noch ganz nach oben und nach unten kippen, dann sehen Sie genau das, was im fertigen Bild, dem 360° Kugelpanorama zu sehen ist, wenn es an diesem Standort aufgenommen wurde, d.h. das Kugelpanorama kann ein 360° "Rundumbild" zeigen, inklusive "oben und unten".

Aufnahme und Erstellung:


Mit einer hochwertigen digitalen Kamera werden (mindestens) 4 Bilder rundrum aufgenommen, diese Einzelbilder dann mit verschiedenen Programmen am Computer zusammengefügt.

Ich will hier nicht auf die aufwendigen Arbeitsschritte eingehen, deshalb nur ein paar Stichworte:
Stativ, Nodalpunkt (-adapter), Fisheyeobjektiv, manuelle Einstellungen, RAW, Fernauslöser, Belichtungsreihen, HDR/HDRI, Zenit- und Nadiraufnahmen, Stich- und Blendprogramme, Retusche, Präsentation, Panotour, Hotspots, etc...

Meine meistgenutzen Arbeitsweisen:

1. Die "typische" Aufnahme:

Stativ mit Nodalpunktadapter, DSLR-Kamera mit Fisheyeobjektiv, 4-8 Einzelbilder, diese mit den Programmen PTGUI, Pano2VR, Photoshop zum fertigen Flasch Panorama bearbeiten.

2. Die hochauflösende Qualität:

Stativ mit Nodalpunktadapter, DSLR-Kamera, Objektiv: je nach gewünschter finaler Bildgrösse / Qualität, bis über 100 Bilder rundrum - in mehreren Reihen, diese Bilder mit den Programmen PTGUI, evtl. PhotomatixPro, Pano2VR, Photoshop zum fertigen Kugelpanorama bearbeiten.

3. Spezialisierte Techniken:

a) Mit einem Spezialstativ die Kamera ca. 60cm über der Wasseroberfläche und 2 mtr. vom Ufer entfernt "aufstellen", siehe -> Beispiel.
b) Hochauflösende Panoramen aus ca. 34 mtr Höhe, siehe -> Beispiel und externer link zum Licht und Kunstverein Ismaning.
c) Für wirklich kostengünstige Hochstativaufnahmen bis max. 7 mtr., für "normale" Bilder, aber auch 360° Kugelpanoramen, ist der Einsatz meines transportablen Spezial-Statives geeignet, siehe -> Beispiel

HDR / DRI: Bei extrem kontrastreichen Motiven sind Belichtungsreihen in versch. Belichtungsstufen aufzunehmen.
Im einfachsten Beispiel sind dann 4*3 = 12 Bilder zu bearbeiten, bei sehr aufwändigen Projekten sind jedoch bis zu einige hundert Einzelbilder für ein Kugelpanorama zu bearbeiten und zusammenzufügen!

Die technische Ausdrucksweise für die Erstellung eines 360°x180° Kugelpanoramas könnte lauten:
Die Umrechnung der Einzelbilder mithilfe verschiedener Softwareprogramme in ein equirectangulares Panoramabild (Seitenverhältnis 2:1 - da volle 360 x 180° Aufnahme), welches zur Darstellung auf die Innenseite einer virtuellen Kugel projiziert wird.

Darstellung:

Für die Darstellung eines interaktiven 360° Bildes am Computer, wird ein geeignetes Programm (ein "Player") benötigt.

Der Player muss diese Bilder "wie einen Film" abspielen bzw darstellen.
Deshalb ist eines der möglichen Bild-Formate (QuickTime) eigentlich ein Filmformat, mit der Dateiendung: .mov
Auch das sehr stark verbreitete flash Format kann die Kugelpanoramen als .swf Dateien korrekt darstellen und interaktiv steuern.
Selbst das aktuelle Flash10 ist noch nicht ganz so gut in der Darstellung als Quicktime, aber der grosse Verbreitungsgrad von flash ist der Garant für eine funktionierende Verbreitung.

Sowohl Quicktime, als auch Flash sind durch die kostenfreien Erweiterungen, sogenannte plugins, innerhalb der gängigen Internet-Browser (z.B. Microsoft Internet Explorer / Firefox / Safari / Opera etc.) darstellbar.

Aktuelles: 

Da der Hersteller des beliebten i-phone und i-pad die flash-technologie boykottiert, können flash-Panoramen nicht auf diesen Geräten dargestellt werden.

Panobilder.de bietet als einer der ersten Anbieter 360° Panoramen auch in "html5" um die Betrachtung auch auf diesen Mobilgeräten zu ermöglichen.


Sehen Sie hierzu das Beispiel  (html5)
 
Üblicherweise betrachtet man Kugelpanoramen, indem man mit der linken Maustaste direkt in das Bild klickt, die Taste weiterhin gedrückt hält und die Maus dann langsam nach oben, unten, rechts oder links zieht.
Damit steuert man den Player und dieser dreht das Bild nach Ihrem Befehl.
Somit können Sie das Bild aus jedem Winkel betrachten.

Auch zoomen ist möglich, die Steuertasten sind meist die Shift- (Großschreib-) bzw. Control- (Strg-) Taste.

Sie können somit jeden beliebigen Bildauschnitt der Kugeldarstellung ansteuern und vergrößern und in Ruhe betrachten.
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